Lotlaser
Messungen mit dem Laserlot
Lotlaser weisen eine innere Horizontierung auf, bei der mit Hilfe von Sensoren und Stellgliedern der Laser automatisch derart ausgerichtet wird, daß der Strahl anschließend das Gehäuse lotrecht und je nach Bauart, nach oben oder unten verläßt. Dabei wird der Laser in der Regel erst dann eingeschaltet, wenn die Abgleichvorgänge abgeschlossen sind. Auf diese Weise ist ein sichtbarer Strahl immer auch ein lotrechter Strahl (Lotstrahl).
Die Lotrechte im Raum und deren Überprüfung
Fahrstühle, Überflurförder, Gabelstapler und Kräne verfügen in der Regel über Hubeinrichtungen, die sich vorzugsweise lotrecht bewegen. Wird die Lotrechte gleichzeitig durch einen Laserstrahl realisiert, der vorzugsweise aus einem Lotlaser austritt, dann lassen sich die Abweichungen der Hubbewegung von dieser Lotrechten mit Hilfe von Laser-Trac auf einfache Weise überprüfen
Bewegtes Target, fester Laser
Das Verfahren ähnelt der Messung der Geradheit im Raum, bei der Laser-Trac auf dem Fahrkorb montiert ist, während der Lotlaser auf dem Boden steht, dessen Lotstrahl lotrecht nach oben aus seinem Gehäuse austritt, bis er auf das Target von Laser-Trac trifft. Es ist leicht vorstellbar, daß Laser-Trac in den verschiedenen Hubhöhen jeweils Koordinaten ausgibt, die den Abweichungen von der Lotrechten entsprechen. Mit Hilfe einer Tarataste läßt sich der Nullpunkt des Koordinatensystems von Laser-Trac in eine Position des Laserfleckzentrums verlegen, so daß sich folgende von Laser-Trac ausgegebene Koordinaten auf die Tara-Stellung des Laserfleckes beziehen.
Vorteil: Der Lotlaser führt lediglich einen einzigen Abgleich zu Meßbeginn durch, der dann in der Folge für sämtliche Hubhöhen gilt. Der Fahrkorb läßt sich auch während der Messung kontinuierlich verfahren.
Nachteil: Da Laser-Trac eine Bewegung erfährt, während der PC in der in der Regel stationär angeornet ist, muß für ein geeignetes Telemetriesystem insbesondere bei großen Hubhöhen gesorgt werden.
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LASER-TRAC bei der Vermessung eines Krahnes mit Hilfe eines Lotlasers
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Bewegter Laser, festes Target
Wird ein Lotlaser mit Strahlaustritt nach unten verwendet, kann er ein mechanisches Lot ersetzen. An die Stelle der Lotspitze tritt dann das Zentrum des Lotstrahlquerschnittes bzw. das Zentrum des Laserfleckes, der sich auf der Beobachtungsebene ausbildet. Die Beobachtungsebene ist im einfachsten Fall ein Stück Millimeterpapier auf dem bei verschiedenen Hubhöhen die Lage der Lotspitze aufgetragen wird und im präzisesten Fall das Target von Laser-Trac, das bei jeder Hubhöhe die Zentrumskordinaten des Laserfleckes auswerten und an den PC übergeben läßt. Die Tarataste bezieht sich auch hier auf die jenige Stellung des Laserfleckes, in die der Nullpunkt des Koordinatensystems gelegt werden soll.
Vorteil: Es ist keine besondere Telemetrie zur Übertragung der Daten von Laser-Trac auf den PC notwendig, da beide Komponenten stationär am Boden angeordnet sind.
Nachteil: Durch die Eigenschaften des Lotlasers, der auf dem Fahrkorb montiert ist, muß in jeder Fahrkorbstellung ein Abgleich der inneren Horizontierung des Lotlasers erfolgen. Dies kann einige Sekunden dauern, bis der Lotlaser schließlich den erfolgreichen Abschluß des Ausrichtvorganges durch einen sichtbaren Lotstrahl quittiert, der auf dem Target von Laser-Trac endet.
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