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Gleislage

Laser und Target ersetzt Tachymeter und Zielprisma*
* (Auszug aus dem redaktionellen Beitrag der Zeitschrift "Eisenbahningenieur", 9/2001 S.124.)

Zur Ausrichtung des Gleisrostes und bei der Überprüfung der Gleislage wird Laser-Trac vorzugsweise auf einen Messschlitten oder Fahrwagen montiert und entlang der Schiene bewegt.

Ein gemäß der "Langsehnenmethode" ausgerichteter Laserstrahl wird dabei fortlaufend auf der Mattscheibe des elektronischen Targets abgebildet und die jeweilige Lage des Laserstrahles in Bezug zur Gleislage als x/y Koordinate ausgegeben und abgespeichert. Darüberhinaus können die Daten der jeweiligen Überhöhung mit einem elektronischen Neigungssensor und die Daten der jeweilige Spurweite mit einer berührungslosen Abstandsmessung erfaßt und zugeordnet werden. Ein Radsensor läßt dabei die jeweils zurückgelegte Wegstrecke dokumentieren.

Das Prinzip von Laser-Trac ist einfach. Eine elektronische Kamera beobachtet rückseitig die Mattscheibe des Targets, identifiziert den Laserpunkt und läßt dessen Verlagerung je nach Targetgröße auf zum Beispiel 1/100 mm genau bestimmen. Daher eignet sich das LASER-TRAC-Verfahren ebenso zum Nachweis von Unebenheiten, die beispielsweise aus der Verschweißung einzelner Schienenstränge resultieren und eines Nachschliffes bedürfen.
"Da Laser-Trac standardmäßig mit 50Hz-Abtastrate arbeitet, also maximal 50 x/y-Koordinatenpaare pro Sekunde liefert, prüfen wir derzeit den Einsatz von high-speed-Kameras für Schwingungsmessungen an Fahrwegen, Fahrzeugen und Maschinen.

Weiterführende Informationen:
  • Peter Ablinger
    Vermessen und Einrichten von Festen Fahrbahnen - Systemkonzept
    Slab track surveying and set-up - a system concept
    Erschienen in der Ausgabe "Der Eisenbahningenieur" 9/2001.