Geradheit,Richtung
Visuelle Unterstützung und Dokumentation bei Ausrichtarbeiten.
Interferometer
Zur Überprüfung der Geometrien von Werkzeugmaschinen dient gewöhnlich ein Interferometer mit
dem sich Wegstrecken äußerst präzise ausmessen lassen.
Darüber hinaus können Meßgrößen wie Geradheit, Winkligkeit und Parallelität durch geschickte
Anordnung optischer Komponenten ermittelt und überprüft werden.
Die Praxis zeigt jedoch, daß die interferometrische Bestimmung dieser Größen zahlreiche
Meßdurchgänge, und einen hohen Justageaufwand erfordert und somit zu unnötigen
Produktionsstillstandszeiten führt.
LASER-TRAC
Wesentlich schneller und komfortabler lassen sich Geradheit, Winkligkeit und Parallelität
mit Hilfe von LASER-TRAC bestimmen, wobei prinzipbedingt zwei Achsen zeitgleich ausgemessen
werden.
Dieser Vorteil kommt insbesondere bei Ausrichtarbeiten zum tragen, weil Positionsänderungen
simultan auf dem Bildschirm verfolgt werden können.
In besonderen Fällen kann die Kombination von Laser-Trac und Interferometer sinvoll sein:
Messung der Geradheit
Während der Geradheitsmessung liefert LASER-TRAC die Abweichungen der Targetbewegungen zu der durch den Laserstrahl gebildeten Gerade.
Diese Funktion ermöglicht die Kontrolle einer Spindel oder eines Supports.
Ebenso läßt sich die Ebenheit beliebiger Oberflächen, wie z.B. die Führungsfläche einer Maschine oder die Oberfläche eines Produktes überprüfen.
Messung der Winkligkeit
Die Bestimmung der Winkligkeit zweier Bewegungen oder Flächen beruht auf der Messung
von zwei Geradheiten. Zuerst wird die Geradheit der ersten Strecke gemessen.
Dann wird der Laserstrahl mittels eines Pentagonalprismas um genau 90 Grad abgelenkt und die
Geradheit der anschließenden Strecke gemessen. Aus den Ausgleichsgeraden durch die
jeweiligen Meßwerte ergibt sich der gemessene Winkelwert und dessen Abweichung vom
Sollwert. Ebenso lassen sich auf kormfortable Weise Dreh- und Winkeltische präzise einrichten.
Messung der Parallelität
Die Bestimmung der Parallelität von zwei Führungen beruht auf der Messung von zwei
Geradheiten. Zuerst wird die Geradheit der ersten Führung gemessen. Dann wird der
Laserstrahl mittels zweier Pentagonalprismen um jeweils exakt 90 Grad abgelenkt und die Geradheit
der zweiten Führung aufgezeichnet. Aus den Ausgleichsgeraden durch die jeweiligen
Meßwerte ergibt sich die Abweichung von der Parallelität.
Pentagonalprisma
Ein Pentagonalprisma ermöglicht die Ablenkung eines Lasertrahles um exakt 90 Grad. Dazu bedarf es keiner genauen Justierung, wie sie z.B. bei einem Winkelspiegel durchgeführt werden muss.
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